Exhibition in TV

Our exhibition “Metamorphosis” opened on July 4th, 2021 in the Schönbuch Museum. The regional TV broadcast "RTF1" made a nice documentation about it.

Unsere Ausstellung „Metamorphosis“ wurde am 4. Juli 2021 im Schönbuch-Museum eröffnet.
Das regionale Fernsehen „RTF1“ hat einen schönen Beitrag darüber gemacht.

Particiation in a Scientific Paper

With our SEM expertise we took part at a research project from „Charité Berlin" about an mucosa infecting pathogen, Entamoeba gingivalis:
Entamoeba gingivalis Exerts Severe Pathogenic Effects on the Oral Mucosa
X. Bao, J. Weiner 3rd, O. Meckes, H. Dommisch , and A.S. Schaefer
Abstract:
The protozoan Entamoeba gingivalis colonizes the healthy oral mucosa with a prevalence of 15%. Colonization can be asymptomatic, and it was considered not pathogenic. However, it is able to invade lacerated oral mucosa, where it ingests fragments of live cells, suggesting pathogenous potential. Scientists of the Charité Berlin characterized the transcriptomes of gingival cells after infection with E. gingivalis using RNA sequencing and observed pathogen interaction with the epithelial monolayer barrier by scanning electron microscopy (eye of science). It was shown that E. gingivalis killed live epithelial cells by trogocytosis, demonstrating strong pathogenic potential. The images show amoeba entering gingival cells in vitro. 2400:1 / 6000:1 (when 15cms wide).

Wir haben mit unserer REM-Expertise an einem Forschungsprojekt der „Charité Berlin" über einen pathogenen Einzeller teilgenommen:
Entamoeba gingivalis besitzt schwere pathogene Wirkung auf die Mundschleimhaut
X. Bao, J. Weiner 3., O. Meckes, H. Dommisch und A.S. Schaefer
Abstract:
Entamoeba gingivalis besiedelt die gesunde Mundschleimhaut mit einer Prävalenz von 15%. Die Besiedlung kann asymptomatisch sein und wurde bislang als nicht pathogen angesehen. E. gingivalis ist jedoch in der Lage, in die verletzte Mundschleimhaut einzudringen, wo es Fragmente lebender Zellen aufnimmt, dies weist auf ein pathogenes Potenzial hin. Wissenschaftler der Charité haben die Transkriptome von Gingivazellen nach Infektion mit E. gingivalis mittels RNA-Sequenzierung charakterisiert und die Wechselwirkung von Pathogenen mit der epithelialen Monoschichtbarriere durch Rasterelektronenmikroskopie (eye of science) beobachtet. Es wurde gezeigt, dass E. gingivalis lebende Epithelzellen durch Trogozytose abtötet, was ein starkes pathogenes Potenzial belegt. Die Bilder zeigen Amöben, die in eine Zahnfleischzellen eindringen (in vitro). Vergrosserung: 2400:1 / 6000:1 (wenn 15 cm breit).

Art Cooperation!

About one year ago we scanned one of our Tardigrades from all sides with our scanning electron microscope to create a 3D reconstruction. The intention of Janosch Boerkel, an Art Student at HFBK Hamburg University was to "magnify" the water bear by the help of a 3D printer to create a sculpture. It took him months to reconstruct the dozends of views around the tardigrade from different angles and to finalize the data for a 3D printer. Now the sculpture "rugged" is finished and can be bought as "Art Slices". Let's hope the students are able to make a real exhibithion later this year.

In Vor ungefähr einem Jahr haben wir einen unserer Tardigraden mit dem Raster-Elektronenmikroskop gescannt, um eine 3D-Rekonstruktion durchzuführen. Die Absicht von Janosch Boerkel, Kunststudent an der HFBK Hamburg, war es, das Bärtierchen mit Hilfe eines 3D-Druckers zu "vergrößern", um eine Skulptur zu schaffen. Es kostete ihn Monate um die Dutzende von Ansichten rund um den Tardigraden und aus verschiedenen Blickwinkeln zu rekonstruieren und die Daten für einen 3D-Drucker aufzubereiten. Jetzt ist die Skulptur fertig und kann als "Art Slices" gekauft werden. Hoffen wir, dass die Studenten später in diesem Jahr eine echte Ausstellung machen können.

News from our Laboratory: Organoids!

We've been looking at organoids for the past few months - and we still do. Organoids are grown from stem cells in the laboratory. They differentiate and structure into organ-like clusters of cells. They can be used to simulate intestine, kidney, brain, heart or any imaginable organ in the laboratory. With the help of such organ models it is possible to dispense with many animal experiments in drug research. It is conceivable in the future to develop organoids for organ donations from cells of the patient. In research, the differentiation of cell types can be observed and deciphered using these models.
The picture shows spheres grown by endometrial cells at the lower left, two vascular organoids on top and a cross-section through a retinal organoid in the lower part. The cone cells (red) are clearly visible. Magnification app. 80 / 40x / 1300x

In den vergangenen Monaten haben wir uns mit Organoiden beschäftigt- und tun das immer noch. Organoide werden aus Stammzellen im Labor kultiviert. Sie differenzieren und strukturieren sich zu Organ-ähnlichen Zellhaufen. Mit ihnen können Darm, Niere, Gehirn, Herz oder alle denkbaren Organe im Labor simuliert werden. Mit Hilfe solcher Organ-Modelle wird es möglich sein, auf viele Tierversuche in der Arzneimittelforschung zu verzichten. So ist in Zukunft denkbar, Organoide für Organspenden aus Patientenzellen zu entwickeln. In der Forschung kann an diesen Modellen die Differenzierung der Zelltypen beobachtet und entschlüsselt werden.
Das Bild zeigt links unten Sphären aus Endometrium-Zellen, oben zwei Kugeln aus Endothel-Zellen und im unteren Teil ist ein Querschnitt durch ein Retina-Organoid zu sehen. Die Zäpfchen-Zellen (rot) sind deutlich zu erkennen. Vergrösserungen ca. 80x / 40x / 1300x

Exhibition - Online

In cooperation with 19 other photographers, all members of FOCUS Agency, the gallery "CLAIRbyKahn" brought up an online-exhibition titled "Imm-Unity". Due to corona the exhibition only takes place online. We contribute with an electron- microscopic image of a dendritic cell, titled "Under your Skin".

In Zusammenarbeit mit 19 anderen Fotografen, alles Mitglieder der Agentur FOCUS gemeinsam mit der Galerie "CLAIRbyKahn" eine online-Ausstellung mit dem Titel "Imm-Unity" ins Leben gerufen. Corona-bedingt findet die Ausstellung nur online statt. Unser Beitrag ist das elektronenmikroskopische Bild einer dendritischen Zelle mit dem Titel "Under your Skin".

July 2021

The water bear (Tardigrade) Paramacrobiotus kenianus sitting on a moss leaf. This animal was found in moss from the Nakuru region of Kenya. Pm Kenyanus live carnivorous, they feed on nematodes, rotifers and protozoa. Tardigrades are capable of cryptobiosis, a death-like state in which they can survive extreme environmental conditions such as drought or heat for many years. Scanning electron microscope, magnification 300: 1

Auf einem Moosblatt sitzt das Bärtierchen (Tardigrade) Paramacrobiotus kenianus. Dieses Tier wurde in Moos aus der Region Nakuru in Kenia gefunden. Pm kenianus ernähren sich carnivor, das heisst sie fressen Nematoden, Rädertierchen und Einzeller. Eine besondere Eigenschaft der Tiere ist die Kryptobiose, ein todesähnlicher Zustand, in dem sie extreme Umweltbedingungen wie Trockenheit , Hitze oder Strahlung viele Jahre überdauern können. Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 300:1

Die Sendung mit der Maus

After a few years of abstinence, we can now be seen again in the factual stories of the "Maus", a very popular educational television broadcast in Germany. In the documentary about mouth and nose protection and FFP1, 2, 3 masks, we provided the images of the filter fabrics. The mouse team was in our laboratory and "looked over our shoulders". The film was broadcasted on August, 23th. But only in German, sorry.

Nach einigen Jahren Abstinenz sind wir nun mal wieder in den Sachgeschichten bei der "Maus" zu sehen. Wir haben in der Geschichte über Mund-Nasen-Schutz und FFP1, 2, 3 Masken die Bilder der Filter-Vliese geliefert. Das Maus-Team war bei uns im Labor und hat uns "über die Schulter geschaut". Der Beitag wurde am 23. August ausgestrahlt.

BCA Competition

Also this year we took part at the bioimages competition and could place 5 images from three totally different fields: A underwater-macro photo made in fluorescent light, the scanning electron microscopic image of the surface of a fallopian tube and a series of light micrographs of a thin section of tephrite, a volcanic stone, in three different illuminations. The BCA is an international association of photographers, videographers and graphic designers who create visual media for medicine and science. This international competition is held every year.

Auch in diesem Jahr haben wir am Bioimages-Wettbewerb teilgenommen und konnten 5 Bilder aus drei völlig unterschiedlichen Bereichen platzieren: Eine Unterwasser-Makroaufnahme in fluoreszierendem Licht, das rasterelektronenmikroskopische Bild der Oberfläche eines Eileiters und eine Reihe von lichtmikroskopischen Aufnahmen eines Dünnschliffs von Tephrit, einem Vulkanstein, in drei verschiedenen Beleuchtungen. Das BCA ist eine internationale Vereinigung von Fotografen, Videografen und Grafikern, die visuelle Medien für Medizin und Wissenschaft erstellen. Dieser internationale Wettbewerb findet jedes Jahr statt.

News in August: Presentation in "Raumprobe Magazin"

Our project with geologist Wolfgang Binder is presented in "RAUMPROBE". Raumprobe is a supplier of innovative, artistic and predominantly unique, handmade interior materials. The article shows how one can use microphotographs of stones as individual room decoration.

Unser Projekt mit dem Geologen Wolfgang Binder wird in "RAUMPROBE" präsentiert. Raumprobe ist ein Lieferant von innovativen, künstlerischen und überwiegend als Unikate gefertigten Interieur-Materialien. Hier wird die Möglichkeit vorgestellt, Mikrofotografien von Gestein als individuelle Raumdekoration zu nutzen.

Terra Mater Magazin August 2020

In the newest "Terra Mater" magazine we got the chance to present our latest SEM SEM scans of radiolarians - together with Ernst Haeckel's 100 year old paintings. Unfortunately, due to Corona, we could not collect any recent material and had to work with fossil pieces from California and Barbados. These are somewhat weathered, but although 45 million years old, they can be found in an incredible variety of shapes. With a click on the image you get the PDF file of the story.

Das neueste "Terra Mater" Magazin durften wir mit unseren neuesten REM Aufnahmen von Radiolarien bestücken -gemeinsam mit Ernst Haeckel's hundert Jahre alten Zeichnungen. Leider sind wir bedingt durch Corona nicht an rezentes Material gekommen und mussten uns mit fossilen Stücken aus Kalifornien und Barbados behelfen. Diese sind etwas verwittert, aber obwohl 45 Millionen Jahre alt, in unglaublicher Formenvielfalt zu finden. Mit einem Klick auf das Bild erhalten Sie das PDF des ganzen Artikels.

News in August: Special Exhibition

On August, 1th there was a very special exhibition in a winery in the region of Bordeaux, France. As Famillie Moreaud produces organic wine for several years, the owners decided to focus on biodiversity on their "Open Door Day". Real biodiversity in a wine jard is only possible when working without biozides. To show the value of biodiversity they showed a collection of our images together with descriptions and a lot of talk about biological complexities in the wine cellar. See som impressions here.

Am ersten August gab es eine sehr spezielle Ausstellung unserer Bilder. In der Region Bordeaux betreibt "Famillie Moreaud" seit vielen Jahren ein biologisch bewirtschaftetes Weingut. So beschlossen sie, ihren diesjährigen "Tag der offenen Tür" unter das Motto Thema "Biodiversität" zu stellen. Um das möglicht beeindruckend zu präsentieren, kamen unsere Bilder, verbunden mit Gesprächen über biologische Komplexität, zwischen reifendem Barrique-Wein und lagernden Flaschen zum Einsatz. Einige Impressionen sind hier zu sehen.

Light micrograph of Stone

These three pictures show the same object with different lighting methods. A thin section of stone (approx. 25µm) was photographed in a petrographic microscope: the left image in polarized light, the middle one the bright field and on the right in polarized light with additional lambda plate. The mineral contents of thus grinded and polished stones appear mostly transparent, some have their special color or are completely opaque. Many clear minerals change the oscillation orientation of light, which can made visible in polarized light as changes of colour or brightness. With the help of polarization microscopy, conclusions can be drawn about the composition of the mineral sample. Here you can see a granite rock from the Black Forest, it mainly contains quartz, alkali feldspar and biotite. This granite is used as floor or stair covering and for solid buildings, monuments and facades. The microscope magnification was 60 times.

Diese drei Bilder zeigen das selbe Objekt bei verschiedenen Beleuchtungsverfahren. Ein Gesteinsdünnschliff (ca. 25µm) wurde im Durchlicht- Mikroskop beim ersten Bild im polarisierten Licht, dann im Hellfeld und schliesslich im polarisierten Licht mit Lambda-Platte fotografiert. Die Mineralbestandteile eines solchen Schliffes sind grossteils durchsichtig, manche besitzen eine Eigenfarbe oder sind komplett undurchsichtig. Viele klare Mineralien verändern die Schwingungsebene des Lichts, was durch die Polarisation sichtbar gemacht wird. Mit Hilfe der Polarisations-mikroskopie können so Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der Gesteinsprobe gezogen werden. Hier ist ein Stück Forbachgranit aus dem Schwarzwald zu sehen, es enthält überwiegend Quarz, Feldspat und Biotit. Dieser Granit wird als Boden- und Treppenbelag, Werkstein und für Massivbauten, Denkmäler und Fassaden verwendet. Die Mikroskop-Vergrösserung war 60-fach.

Other topics

Andere Themenfelder